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Seminarkurs in Kooperation

mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, dem exploHeidelberg und dem Oberschulamt Karlsruhe

Molekularbiologische Techniken und deren Anwendung

Das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ), das exploHeidelberg und das Oberschulamt Karlsruhe führen im Schuljahr 2004/2005 als Partner der Initiative Jugend und Wissenschaft gemeinsam das hier beschriebene Projekt durch.

Ziel ist neben der Öffnung der Institutionen die gemeinsame Förderung interessierter und begabter Jugendlicher und damit des Nachwuchses an jungen Wissenschaftlern.

Den Schülerinnen und Schülern wird wissenschaftspropädeutisches Arbeiten in einer Qualität ermöglicht, wie es die Schule alleine nicht leisten kann. Sie beschäftigen sich mit Themen und Methoden der aktuellen Forschung.

Die Lehrer lernen über die gemeinsame Arbeit mit den Wissenschaftlern aktuelle Forschungsthemen und ent-sprechende Methoden kennen – eine effektive Art der Weiter-bildung.

Die Kooperationspartner präsentieren ihre Leistung als Forschungseinrichtung und / oder dokumentieren ihr Enga-gement für die nachwachsende Generation. Durch den engen Kontakt kann auch eine Bindung der Jugendlichen am Wissenschaftsstandort Heidelberg erleichtert werden.

Der Seminarkurs ist eine besondere Lernleistung, die der individuellen Schwerpunktsetzung dient. Er kann in der Abiturprüfung mit maximal 60 Punkten angerechnet und als Prüfungskomponente eingebracht werden. Seminarkurse dauern zwei Semester und findet in den ersten beiden Schulhalbjahren der Kursstufe statt.
Der Seminarkurs wird fächerübergreifend und projektorientiert angelegt. Im Mittelpunkt stehen hochschulnahe, erwachsenengerechte, die Selbständigkeit fördernde Arbeitsformen, das Arbeiten im Team und die Schulung der Präsentationsfertigkeit. Studien- bzw. berufsvorbereitende Arbeitsmethoden, vor allem selbstgesteuertes Lernen werden eingeübt.

Projektbeschreibung:

  • Das Projekt wird zur Erprobung zunächst mit drei Seminarkursen durchgeführt. Beteiligt sind das Fichte-Gymnasium und das Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe sowie das Werner-Heisenberg-Gymnasium Weinheim.
  • Schüler arbeiten in der Schule und außerhalb im Lernlabor und ev. auch in Forschungslabors:
    Enge Verknüpfung schulischer und außerschulischer Lernorte, Öffnung der Institutionen.
  • Forschend-experimentelles Arbeiten für Schüler an realen und authentischen Fragestellungen.
  • Betreuung durch Wissenschaftler und Lehrer, die im Lehrteam zusammenarbeiten
  • Projektorientiertes Arbeiten in Arbeitsgruppen
  • Fächerübergreifende Fragestellungen

Vorgehen:

  • Lehrer und Wissenschaftler stimmen gemeinsam Schwerpunkte der Themenstellung und die Organi-sationsform mit den Schülern ab und legen einen Zeitrahmen fest.
  • Wissenschaftler und Lehrer sprechen Lehr- und Betreuungsaufgaben ab; ein Zeitplan wird festgelegt.
  • Die Schüler arbeiten an verschiedenen Teilaspekten des Themas in Arbeitsgruppen; Verpflichtung zur gegenseitigen Information der Gruppen ca. in monatlichem Rhythmus.
  • Nach 2 Semestern (Schulhalbjahren) ist der Seminarkurs abgeschlossen. Die Schüler erstellen bis dahin eine Dokumentation der Ergebnisse. Eine Präsentation und ein Kolloquium sind die Grundlage für die Leistungs-bewertung.

Aufgaben der Lehrer

  • Organisatorische Einbindung in den Schulbetrieb
  • Coaching der Schüler; auch Einhaltung des Zeitplans
  • Organisation und Vorbereitung der Leistungsbewertung: Abschlusspräsentation und Kolloquium
  • Lehraufgaben werden in Absprache mit den Wissenschaftlern festgelegt, z.B. vorbereitende
    Theorie-Vermittlung, Methodentraining
  • Unterstützung der Wissenschaftler bei Praxis-Phasen
Aufgaben für die Wissenschaftler
  • Organisation und Durchführung der Praxisphasen,
    z.B. Praktika, Projekte in Instituten
  • Absprache und ggf. teilweise Übernahme der Lehr-
    und Betreuungsaufgaben mit dem Lehrer
  • Unterstützung bei der Leistungsbewertung

Projektleitung:
- Dr. Peter Gilbert, Bismarck Gymnasium
- Dr. Thomas Schutz, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
- Dr. Thomas Wendt, exploHeidelberg

Ansprechpartner und Koordination:
Initiative Jugend und Wissenschaft
Dr. Peter Gilbert
Bismarck Gymnasium
Bismarckstr. 2
76133 Karlsruhe
gilbert@bismarck-gymnasium.de

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